Der Kindergarten Taubenbach stellt sich vor

 

Unser Kindergarten liegt etwas erhöht und kann durch eine Treppe oder einen kleinen Berg (für Kinderwägen oder Rollstühle) erreicht werden.
Durch einen Eingang mit Windfang gelangt man in eine große, Licht durchflutete und offene Eingangshalle. Von dieser Halle kommt man in beide Gruppenräume,
Jede Gruppe ist mit einem großen Gruppenraum, einer zweiten Spielebene, einer Kinderküchenzeile und einer Garderobe ausgestattet.
Jede Gruppe hat Zugang zum Garten.
Die Sanitäranlagen mit 4 Kindertoiletten und 4 Waschbecken werden von allen Kindern benutzt.
Im Keller befindet sich zur allgemeinen Nutzung unsere große, helle Turnhalle mit einem angrenzenden Raum für die Turngeräte.
Vom Windfang bei der Haustüre kommt man in den Eingangsbereich der Kinderkrippe. Von dort aus geht es in den hellen, hohen Gruppenraum der Regenbogengruppe, der mit einer zweiten Spielebene und einer kleinen Küchenzeile ausgestattet ist. Es gibt auch noch ein Nebenzimmer, einen Schlafraum mit kleinen Betten und einen Waschraum.
Diese Gruppe hat ebenfalls Zugang zum Garten, eine kleine Terrasse und eine direkte Verbindungstür zur Baumgruppe.

Fotos vom Kindergarten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Garten

Unser Garten zeichnet sich durch unterschiedliche Geländeformen aus und bietet den Kindern viele Möglichkeiten aktiver Bewegung.
Ein großer Sandkasten wurde nachträglich in Elterninitiative mit einem Spielhaus überdacht und dient somit als Sonnen – und Regenschutz! Über die Terrasse des Spielhauses ist auch eine Tunnelrutsche erreichbar! Außerdem haben die Kinder viel Spaß bei der Nutzung einer Schaukel, Vogelschaukel, Kletterburg, Wackeltieren, Trampolin, Balancierbalken und einer großen Wellenrutsche. Sträucher und Büsche bieten den Kindern Rückzugsmöglichkeiten.
Gleich angrenzend zum Parkplatz und vom Kindergartenaußengelände erreichbar befindet sich ein eigener Garten für die Kinderkrippe. Dieser ist mit Spielturm, Rutsche, Schaukeln, Vogelschaukel und Sandkasten ausgestattet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Krippengarten

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Öffnungszeiten

 

Sonnengruppe

Die Kinder der Sonnengruppe werden von einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin betreut.
Die Gruppenöffnungszeit beginnt um 8.00 Uhr und endet um 12.00 Uhr, wobei die Kinder  bis spätestens 8.30 Uhr gebracht und frühestens 11.30 Uhr abgeholt werden sollten.
Kinder die früher kommen oder länger bleiben gehen während dieser Zeit in die Baumgruppe.

 

 

Baumgruppe

Auch die Kinder der Baumgruppe werden von einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin betreut.
Die Gruppenöffnungszeiten sind von 8-12 Uhr, 7.30-12.30 Uhr und 7.30-13.30 Uhr. Um mit unserer pädagogischen Arbeit beginnen zu können, sollten auch in dieser Gruppe die Kinder bis 8.30 Uhr im Kindergarten sein und erst ab 11.30 Uhr wieder abgeholt werden.

 

 

 

Regenbogengruppe (Kinderkrippe)

Wie viel Personen die Kinder in der Regenbogengruppe kommt auf die Anzahl der angemeldeten Kinder an.
Auch die Betreuungszeiten kann man individuell regeln, das Kind kann z.B. auch nur für drei Vormittage an angemeldet werden.

 

 

 

 

Blumengruppe (Nachmittagsbetreuung)

Seit September 2014 gibt es in unserer Einrichtung eine Nachmittagsbetreuung.
Diese findet einmal wöchentlich, immer mittwochs übergangslos von der regulären Kindergartenzeit bis 16 Uhr statt, dazu müssen die Kinder angemeldet werden.
Der Kindergartenbus fährt um 15.45 Uhr.
Je nach Anzahl der angemeldeten Kinder werden diese von zwei Personen betreut.

 

 

Das Kindergarten-Team

 

Elke Hutterer

Erzieherin                                                  

Gruppenleitung Baumgruppe

Kindergartenleitung                                                                   

im Kindergarten seit September 2009

 

Gabriele Friedlmeier

Erzieherin

Gruppenleitung Sonnengruppe

Nachmittagsbetreuung

im Kindergarten seit Dezember 1996

 

Edeltraud Gruber –Stangl

Kinderpflegerin                 

Baumgruppe
im Kindergarten seit September 1995

 

Mirjam Garhammer

Kinderpflegerin

Sonnengruppe

im Kindergarten seit September 2007

 

Natascha Schariri                                                           

Heilerziehungspflegerin 

                        Baum- Sonnengruppe

Zusatzkraft 

im Kindergarten seit Oktober 2012

 

Buchungszeiten und Gebühren

Kindergarten

 Buchungszeit  Kindergartengebühren  zzgl. Kosten pro Monat
3 – 4 Stunden täglich

insg. 20 Wochenstunden

8 Uhr bis 12 Uhr

 

53,– € pro Monat

4, –€ Spielgeld

3,– € Getränkegeld

4 – 5 Stunden täglich

insg. 25 Wochenstunden

7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

 

64,– € pro Monat

4, –€ Spielgeld

3,– € Getränkegeld

5 – 6 Stunden täglich

insg. 30 Wochenstunden

7.30 Uhr bis 13.30 Uhr

 

75,– € pro Monat

4, –€ Spielgeld

3,– € Getränkegeld

 

Nachmittagsbetreuung

Buchungszeit Gebühren  zzgl. Kosten pro Jahr
Eine Kategorie höher

(1-2 Wochenstunden)

als Kernbuchungszeit

 

11,– € pro Monat mehr

 

ca. 40,– € für Mittagessen

 

Kinderkrippe

Buchungszeit  Kinderkrippengebühren  zzgl. Kosten pro Monat
1 – 2 Stunden täglich

(oder zusammengefasst

auf 2-3 Vormittage)

insg. 10 Wochenstunden

 

60,– € pro Monat

 

4,– € Spielgeld

3,– € Getränkegeld

2 – 3 Stunden täglich

(oder zusammengefasst

auf 3-4 Vormittage)

insg. 15 Wochenstunden

 

75,– € pro Monat

 

4,– € Spielgeld

3,– € Getränkegeld

3 – 4 Stunden täglich

insg. 20 Wochenstunden

 

97,50 € pro Monat

4,– € Spielgeld

3,– € Getränkegeld

4 – 5 Stunden täglich

insg. 25 Wochenstunden

 

107,25 pro Monat

4,– € Spielgeld

3,– € Getränkegeld

 

Die Kindergarten- und Krippengebühren werden 12 Monate im Jahr abgebucht.

Eine einmalige Anmeldegebühr beträgt 3,– €.

 

Organisatorisches

Erreichbarkeit

Wir sind in der Zeit von 7.30 – 8.30 Uhr und von 11 – 13.30 Uhr für Sie persönlich unter 08572/ 1207 zu erreichen und natürlich über unsere e-Mail-Adresse:

info@kiga-taubenbach.de.

Falls Sie Interesse an Informationen über unsere Einrichtung haben, können Sie jederzeit mit der Leitung einen Termin vereinbaren.

 

Ferienregelung/Schließtage

Unsere Einrichtung ist während folgender Zeiten geschlossen:

Ein bis zwei Wochen in den Weihnachtsferien, vier Wochen in den Sommerferien, eine  Woche in den Pfingstferien.

An allen anderen Ferientagen bieten wir einen Bereitschaftsdienst zur jeweiligen Buchungszeit des Kindes an. Die Gruppe wird mit einer Kollegin besetzt, der Kindergartenbus fährt nicht.

Während des Feriendienstes findet keine Nachmittagsbetreuung statt.

 

Anmeldung

Im Frühjahr findet ein Anmeldetag für das darauffolgende Kindergartenjahr statt, evtl. verbunden mit einem Tag der offenen Tür.

Der Termin wird rechtzeitig durch persönliche Einladung, in der Presse und/oder durch Aushänge im Kindergarten und im Dorf bekanntgegeben.

 

Kindergartenbus

Seit Entstehung des Kindergartens finanziert  die Gemeinde Reut einen Kindergartenbus für die Familien aus Reut. Seit September 2014 fährt der Bus mittags um 12 Uhr und 13.30 Uhr und am Mittwoch nach der Nachmittagsbetreuung um 15.45 Uhr.

Kosten: 5 EUR pro Kind!

 

Unser Leitbild

Das Kind

Jedes Kind ist im Kindergarten willkommen und wird ohne Ansehen seiner Nationalität, Religion, Herkunft, Leistungsfähigkeit und sonstiger Merkmale angenommen und geachtet.

Um sich als selbstbewusste und verantwortungsvolle Persönlichkeit gesund weiterentwickeln zu können, ist das Kind auf grundsätzliche Erfahrungen der Wertschätzung, Zuwendung, Geborgenheit, Akzeptanz und Vertrauen angewiesen.

In dieser warmen, freundlichen Atmosphäre lernt das Kind seine Grundbedürfnisse und die der Anderen wahrzunehmen und bei angemessener Unterstützung, ausreichender Zeit und in kindgerechter Umgebung zu verwirklichen.

Um Individualität und Selbstbestimmtheit, Experimentieren und kreative Prozesse erfahrbar werden zu lassen, braucht das Kind Freiräume und situative Bedeutung im Hier und Jetzt.

Seine Bedürfnisse nach sozialer Gemeinschaft, dem Ausdruck von Gefühlen und nach Grenzerfahrungen werden wesentlich und kontinuierlich in unseren Gruppen gelebt.

 

Das Spiel

Das Spiel ist der wichtigste Bestandteil unserer Arbeit.

Es ist die elementare Art des Kindes, sich zu erfahren und auszudrücken. Es bietet dem Kind den Wechsel von Spannung und Entspannung. Im Spiel erschließt sich das Kind seine nähere Umgebung, sammelt Selbsterfahrung und entwickelt Selbständigkeit.

Für eine positive und selbstbewusste Entwicklung ist es ganz wichtig, den Kindern Freiräume zu gewähren und ihnen etwas zuzutrauen.

Das Spiel bedeutet für das Kind:

  • Freude am eigenen Tun
  • Stärkung des Selbstbildes
  • Erfahren und Erproben von sozialen Möglichkeiten und Grenzen
  • Entwicklung von Freundschaften
  • Sehen und anerkennen der eigenen Stärken und Schwächen
  • Sehen und anerkennen der Stärken und Schwächen von sich selbst und von anderen
  • Ausleben aller positiven und negativen Gefühle
  • Entscheidungsfähigkeit trainieren (Was spiele ich wo, mit wem und wie lange?)

Um dem Spiel den nötigen Raum und Rahmen zu geben, haben wir jeden Tag eine Zeit für „Freispiel“ in der das Kind Betätigung, Mitspieler und Spielzeug selbst wählen kann.

Sollte es das Spiel des Kindes erfordern, werden spätere Programmpunkte zugunsten einer längeren Spielphase verschoben.

Durch Beobachten des Spiels gewinnen die Erzieherinnen Einblick in Persönlichkeit und Lebenswelt des Kindes. Dinge, die das Kind beschäftigen, werden im Kindergarten – Alltag aufgegriffen und zum Thema gemacht.

 

Unser Kindergarten im Dorf – der „ Dorf- Kindergarten“

Unser Kindergarten liegt im Ortsteil „Taubenbach“, am westlichen Rand der Gemeinde Reut, abseits der Hauptstraße,

Sobald wir mit den Kindern den Kindergarten verlassen, haben wir Kontakt zu Nachbarn, Gemeindearbeitern, Eltern, Bekannte, die zum Einkaufen gehen, das Grab auf dem Friedhof versorgen, spazieren gehen oder sich im Garten aufhalten. Unsere Kinder gehören zum „Dorf- Bild“ und werden von der Bevölkerung wohlwollend aufgenommen und gerne gesehen.

 

Unser Kindergarten auf dem Weg zum „Familien-Kindergarten“

Wir sind als „ländlicher Kindergarten“ nicht nur integriert in das Dorfleben sondern haben auch den Vorteil, dass wir sehr „familiär“ arbeiten können.

Wir vernetzen die drei Gruppen sehr stark, dadurch hat das gesamte Personal guten Kontakt zu den Kindern. Pädagogische Angebote führt jeder Einzelne nicht nur mit der eigenen Gruppe durch sondern mit allen Kindern aus der gesamten Einrichtung, im Garten sind wir natürlich auch gemeinsam. Dass wir auch alle Eltern kennen und jederzeit kurze Gespräche mit ihnen (evtl. auch über ihr Kind) führen, ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

Es ist uns sehr wichtig, zu den Eltern guten und vertrauensvollen Kontakt zu pflegen. Daher führen wir mehrmals im Jahr Elterngespräche über das Befinden und die Entwicklung ihres Kindes.

 

Pädagogische Ziele

Erziehungsziele sind die Ursachen und Endpunkte des erzieherischen Handelns. Sie beschreiben einen angestrebten, zukünftigen Zustand. Angesichts der Fülle der Anforderungen in unserer Welt sind für unsere Kinder viele Zielsetzungen denkbar. Die folgenden pädagogischen Ziele zeigen, welche wir als besonders wichtig erachten.

 

Selbstwertgefühl-  Selbstbewusstsein- Selbstständigkeit

Selbstwertgefühl heißt, sich selbst als wichtige Persönlichkeit wahrzunehmen, mit allen Stärken und Schwächen. Ohne Selbstwertgefühl ist es schwer, sich einen festen Platz im Leben zu sichern. Ein hohes Selbstwertgefühl ist die Voraussetzung für die Entwicklung von Selbstvertrauen, das wiederum zur Selbständigkeit führt!

Grundsätzlich versuchen wir z.B. durch Lob und positive Verstärkung, unabhängig von erbrachten Leistungen, den Kindern zu ermöglichen, Selbstwertgefühl zu entwickeln.

Weiterhin bieten wir den Kindern kontinuierliche Herausforderungen und Lernsituationen zur Stärkung ihres Selbstbewusstseins und ihrer Selbständigkeit.

 

Wissen erwerben – Lernen, wie man lernt – Projekte

Die Neugier, die Lust am Forschen und die Offenheit für neue Erfahrungen ist nie größer, als in den Jahren vor der Einschulung. Wird diese Neugier und Offenheit durch entsprechende Lernangebote nicht beantwortet, schließen sich manche „Fenster“ zum Teil für immer. Wissen ist der Schlüssel zur Selbständigkeit aber auch zur notwendigen Unabhängigkeit von anderen Menschen. Wissensvermittlung im Kindergarten orientiert sich an den kindlichen Interessen und entwicklungsgemäßen Anforderungen sowie der nahenden Einschulung.

Die Themen, mit denen wir uns in Taubenbach beschäftigen, werden durch die Jahreszeit bestimmt, vom pädagogischen Personal  oder von den Kindern angeregt.

Dabei ist uns wichtig, den Kindern die Freude am Lernen und Erfahren zu vermitteln und den kindlichen Wissensdurst zu erhalten, zu fördern und altersgerecht zu stillen.

Die von uns bevorzugte Projektarbeit bietet einen idealen Rahmen, möglichst viele Bildungsbereiche zu öffnen und Bildungsprozesse zu unterstützen. Im Laufe eines Projektes helfen Methoden wie z.B. Diskussion, Besichtigung, Experiment, Rollenspiel, Einsatz von Medien, Malen, Zeichnen und Gesang, um immer tiefer in das Thema einzusteigen und treiben so den Wissens- und Kompetenzerwerb voran. Dieses Wissen kann dann von den Kindern in den Alltag übertragen werden. Auch lernen die Kinder, selbständig zu arbeiten und selber nach Unterlagen zu bestimmten Themen zu suchen.

 

Solche Projekte müssen sich entwickeln, entstehen aus der Situation. Deshalb nennt man dies auch „situationsorientiertes Arbeiten“.

 

Religiöse und wertorientierte Erziehung

Für Kinder spielen religiöse Fragen, Gedanken und Vorstellungen von Anfang an eine Rolle, denn Religion ist ein grundlegender Bereich menschlichen Lebens.

Auf der Suche nach dem, was unser Leben wirklich trägt und hält, findet das Kind Orientierung und die eigene Mitte.

Eigene religiöse Erfahrungen und das Miterleben von Gemeinschaft, Festen, Ritualen sowie Begegnung mit Zeichen und Symbolen können helfen, Eigenes und Fremdes zu erschließen.

So ist unser Jahreskreis bestimmt von christlichen Festen, verbunden mit lebendigen Ritualen und eigener Beteiligung.

Für jedes Kind ist die Schöpfungsgeschichte eine halt gebende Wurzel. Sie erkennen die Größe Gottes, unser Reich- beschenkt- sein  und die damit verbundene Verantwortung. Mit einem gemeinsamen (Tisch)Gebet machen wir unsere Dankbarkeit deutlich!

Bei unserer religiösen Arbeit werden wir von unserem Pfarrer Wolfgang Reincke und Pater Roy Kurian unterstützt, die uns jedes Jahr zum Erntedank, Blasiussegen und zur Aschenkreuzauflegung besuchen, das Martinsfest und den Abschiedsgottesdienst der Vorschüler mit uns feiern.

 

Kritikfähigkeit/ Konfliktfähigkeit

Kritikfähigkeit zu üben ist ein Teil der Sozialerziehung im Kindergarten und bedeutet, einen eigenen Standpunkt zu entwickeln und zu vertreten. Das heißt auch zu lernen, Kritik Anderer zu hören und anzunehmen.

Wir ermutigen unsere Kinder „Nein“ zu sagen, auch um sich vor Gefahren schützen zu können.

Uns ist es besonders wichtig, dass die Kinder auf demokratischem Weg lernen, ihre Entscheidungen zu finden und ihre Konflikte zu lösen ohne Macht oder Gewalt auszuüben.

Jedoch kann nicht jeder Konflikt geklärt werden, daher ist es wichtig, die verschiedenen Standpunkte zu tolerieren und die daraus entstandenen Spannungen miteinander zu tragen.

Kinder entwickeln diese Fähigkeiten, wenn Ihnen regelmäßig Mitsprache und

Mitbestimmung am Kindergartengeschehen ermöglicht wird.

 

Sozialverhalten/soziale Kompetenzen

Der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht die Gemeinschaft von Kindern und Erwachsenen.

Soziale Fähigkeiten sind Grundvoraussetzungen für gesellschaftliches Leben.

Sie müssen in einem langen Prozess erworben und eingeübt werden. Der Kindergarten ist hierfür das geeignete Lern- und Erfahrungsfeld. Hier lernt das Kind u.a. verschiedene Altersstufen, neue Kulturen, Fremdes sowie Vertrautes kennen.

Unser besonderes Augenmerk liegt hier beim Finden, Kennen lernen und Befolgen von Regeln und Rücksichtnahme auf Andere. Jedes Kind soll in der Gruppe einen Platz finden, an dem es sich einerseits beschützt fühlt und andererseits Raum lässt für Entwicklung. Dabei muss das Kind sowohl die eigenen Bedürfnisse als auch die der Anderen erkennen und akzeptieren lernen.

Wir beteiligen unsere Kinder an allen sie betreffenden Entscheidungen- entsprechend ihrem Entwicklungsstand. Sie erhalten Gelegenheit, den Tagesablauf und die jeweiligen Aktivitäten mitzubestimmen.

Wenn unsere Kinder in viele Prozesse aktiv einbezogen werden, lernen sie dabei die demokratischen Regeln unserer Gesellschaft und erhalten somit frühe politische Bildung!

 

Kreativität

Kreativität ist die Fähigkeit, im Denken neue, auch unerwartete und überraschende Wege zu gehen. Die Kreativität von Kindern zu stärken heißt auch, ihnen die Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu ermöglichen. Kinder erkunden und erschließen ihre Umwelt von Geburt an mit allen Sinnen und machen dabei erste ästhetische Erfahrungen.

In unserem Kindergarten bieten wir den Kindern genügend Zeit, Raum, Möglichkeiten und Anreize um kreativ- gestalterisch tätig zu werden. So können sie ihre Vorlieben, Begabungen und Interessen entdecken und vertiefen.

 

Ein Tag im Kindergarten Taubenbach

7.30 Uhr        Die Baumgruppe des Kindergartens öffnet. Die Freispielzeit beginnt.

8.00 Uhr        Die Sonnengruppe öffnet. Auch hier beginnen die Kinder mit Freispiel!

In der Freispielzeit hat das Personal Zeit, sich auf die gezielten

Beschäftigungen vorzubereiten!

Bis 8.30 Uhr sollen alle Kinder eingetroffen sein (Bringzeit)

8.30 Uhr        In jeder Gruppe beginnen nun die gezielten Beschäftigungen wie:

Morgenkreis, Geburtstagsfeiern, Turnen, Kochen, kreatives Gestalten, Ausflüge, Waldtage, Sachangebote, religiöse und meditative Angebote u.v.m.!

Nun können die Kinder auch Brotzeit machen.

  1. 00 Uhr     Aufenthalt im Garten.

11.30 Uhr      Ab jetzt können alle Kinder abgeholt werden.

12 Uhr           Die Sonnengruppe schließt, der Kindergartenbus holt die angemeldeten  Kinder ab. Die 4-Stunden Kinder der Baumgruppe werden abgeholt.

Die Kinder der Baumgruppe bleiben entweder im Garten oder spielen im Gruppenraum. Außerdem machen einige nun noch einmal Brotzeit.

12.30 Uhr      Die Kinder der Baumgruppe, die 5 Stunden angemeldet wurden, gehen nach Hause.

13.30 Uhr      Die Kinder, die 6 Stunden angemeldet wurden gehen und der Kindergarten  schließt.

Jede Gruppe geht mindestens ein Mal pro Woche zum Turnen oder /und zur Rhythmik.

Montags findet für alle angemeldeten Kinder musikalische Früherziehung statt.

 

Unsere pädagogische Arbeit

Der Bildungs- und Erziehungsplan

Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) ist maßgeblich für Kindergärten, ähnlich dem Lehrplan der Schule. Darin sind neben den Kompetenzen (soziale, personale, lernmethodische) auch folgende Bildungsbereiche festgelegt, die wir in unserer pädagogischen Arbeit im Laufe des Kindergartenjahres umsetzen.

– Werteorientierung und Religiosität

– Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte

– Sprache und Literacy

– Informations- und Kommunikationstechnik, Medien

– Mathematik

– Naturwissenschaften und Technik

– Umwelt

– Ästhetik, Kunst und Kultur

– Musik

– Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport

– Gesundheit

 

Übergang von der Familie in den Kindergarten

Jeweils im Frühjahr finden in unserer Einrichtung die Anmeldungen für das neue Kindergartenjahr statt. In ausführlichen, familiären Einzelgesprächen kommt es zu einem wechselseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch mit den Eltern und die Aufnahme und Eingewöhnung des Kindes wird geplant. Hier halten wir es für sinnvoll, dass das anzumeldende Kind dabei ist, um im Anschluss unsere Räumlichkeiten und den Garten zu besichtigen.

Im Juli findet für alle „neuen“ Eltern ein Informationselternabend statt. An diesem Abend stellen wir unsere Arbeit mit Hilfe einer Power Point Präsentation vor, durchleben einen Kindergartenvormittag in Kurzform und vereinbaren Termine für die „Schnuppertage“ der neuen Kinder.

Je nach individuellen Faktoren z.B. Entwicklungsstand, Familienstruktur, bisherige Erfahrungen mit Fremdbetreuung, werden diese Probebesuche von uns gestaltet. Bei Trennungsproblemen können die Eltern mit ihrem Kind im Kindergarten bleiben, haben aber auch die Möglichkeit, unter Einbeziehung eines 2. oder 3. Schnuppertages, die Trennungsphasen individuell zu gestalten.

 

Altershomogene Gruppen

Um den Kindern und dem Bildungsplan noch besser gerecht zu werden, haben wir beschlossen, die Kinder an drei Tagen in der Woche in altersgleiche Gruppen aufzuteilen.

Alle Vorschulkinder treffen sich in der Sonnengruppe, dort sind im Nebenraum auch entsprechend die Vorschulmaterialen- und spiele gelagert. Neben der Beschäftigung im Freispiel gibt es auch gezielte Angebote in den Bildungsbereichen Mathematik und Sprache.

Die Mittleren und kleinen Kinder versammeln sich in der Baumgruppe und gehen dann zu verschiedenen Aktivitäten und Angeboten in die Regenbogengruppe.

 

Vorschulerziehung

Vorschulerziehung beschränkt sich für uns nicht nur auf  Mathematik, Spracherziehung und Arbeitsblätter machen, sondern bezieht sich auf den gesamten Kindergartenalltag.

Ganz wichtig ist uns die Stärkung des Selbstbewusstseins  beim Kind (sich selbst etwas zuzutrauen!) sowie die Förderung der Ausdauer und Konzentration.

Auch das Einüben der Arbeitshaltung (über einen bestimmten Zeitraum sitzen bleiben können, Arbeitsaufträge erfüllen, den anderen ausreden lassen) und der Umgang mit Arbeitsmaterial (Federmäppchen), die richtige Stift- und Scherenhaltung gehört  selbstverständlich dazu.

In den verschiedensten Projekten lernen die Kinder, selbständig und eigenverantwortlich zu agieren und reagieren.

Zu beachten ist natürlich immer das Prinzip der Ganzheitlichkeit, d.h. die verschiedenen Lernkompetenzen, die Arbeit im Kindergarten und der Umgang in

der Familie hängen unabdingbar zusammen.

 

Übergang vom Kindergarten zur Grundschule

Vom Tag der Aufnahme in den Kindergarten beginnt für uns die Vorbereitung auf die Schule. In den ersten Jahren steht sie nicht im Vordergrund, bekommt aber im letzten Jahr vor der Schule zunehmend Bedeutung.

Im letzten halben Jahr vor den Sommerferien erleben die zukünftigen Vorschulkinder den Abschied der Schulanfänger und deren Schulvorbereitung durch viele Projekte (Programm zur phonetischen Bewusstheit, Mathematik, Verkehrserziehung, Ausflüge) bewusst mit. Sie können sich langsam darauf vorbereiten, dass sie selber nach den Ferien „Vorschüler“ sind.

 

Die Regenbogengruppe – Unsere Kinderkrippe

Unser Bild vom Kind

Die uns anvertrauten Kinder und ihre Eltern stehen im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit.

Wir sehen jedes einzelne Kind als individuelle Persönlichkeit an, das Akteur seiner eigenen Entwicklung ist. Das bedeutet, dass das Kind in erster Linie nicht als abhängiges, sondern als wissbegieriges, aktives lernendes, kreatives Wesen gesehen wird. Wir begegnen den Kindern auf Augenhöhe, wir begegnen ihm mit Achtsamkeit und Wertschätzung. Jedes Kind hat bei seiner Entwicklung sein eigenes Zeitmaß. Es darf sich in seinem Entwicklungstempo entwickeln und wir holen die Kinder dort ab, wo sie stehen.

  

Bei uns haben die Kinder….

…..Zeit zum Ankommen

Gerade bei Kindern unter Drei ist es ganz wichtig, ihnen einen sanften Übergang von der Familie in die Einrichtung zu gewährleisten. Dabei nehmen wir uns Zeit zur Begrüßung – zum Empfangen des Kindes und zum Lösen des Kindes von den Eltern.

 

….Zeit für Gemeinsamkeit

Wir treffen uns täglich zum gemeinsamen Morgenkreis mit Liedern. Unser Ziel ist es, Gemeinschaft zu spüren.

 

…..Zeit zum Essen

Die gemeinsame Brotzeit ist uns wichtig, da sie dem Tag Struktur gibt und das WIR- Gefühl unterstützt.

Dazu gehört:

–      Dass sich alle wohlfühlen

–      Dass man füreinander sorgt

–      Dass man sich unterhält

–      Dass man miteinander teilt

–      Einfache altersgemäße Esskultur

 

…..Zeit zum Spielen

Sind alle Kinder angekommen, entscheiden die Kinder wo, mit wem, wie lange und was sie machen wollen. Wir sehen unsere Aufgabe hierbei, alle Kinder im Blick zu haben und ihre Bedürfnisse zu erspüren. Unsere Funktion bei den Kindern ist der „sichere Hafen“.

 

…..Zeit für Körperpflege

Pflege ist immer auch gleichzeitig Einzelzuwendung mit Zeit für nette Worte, Gesten und absolutem Respekt vor der Intimsphäre des Kindes. Je nach Bedarf werden die Kleineren gewickelt, den Größeren geben wir da Unterstützung, wo sie Unterstützung brauchen. (z.B. bei der Sauberkeitserziehung).

 

…..Zeit für frische Luft

Kinder brauchen viel Bewegung an der frischen Luft. Darum gehen wir möglichst bei jedem Wetter raus, was wetterangepasste Kleidung der Kinder voraussetzt.

 

….Zeit zum Abschied nehmen

Beim Abschied kommen noch mal alle Kinder zusammen und wir singen und spielen  gemeinsam. Der tägliche Austausch bei Tür und Angelgesprächen mit den Eltern ist uns wichtig, um die Eltern in unsere Arbeit mit einzubeziehen.

 

Zusammenarbeit mit den Eltern

Bildung und Erziehung fangen in der Familie an und Eltern tragen auch die Hauptverantwortung dafür! Die Familie ist der erste, umfassendste, am längsten und stärksten wirkende, einzig private Bildungsort von Kindern und in den ersten Lebensjahren der wichtigste. Eltern kennen ihre Kinder länger und erleben sie in anderen Situationen als die Erzieherinnen.

Die Erziehung in der Familie ist das Fundament, auf das wir aufbauen.

Das Vertrauen der Eltern in unsere pädagogische Arbeit ist Voraussetzung für eine harmonische Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindergarten. Zum Wohle, der uns anvertrauten Kinder ist es wichtig, dass Alle, die an der Erziehung beteiligt sind, an einem Strang ziehen. Wir streben eine Erziehungspartnerschaft an, bei der sich Familie und Kindergarten füreinander öffnen und ihre Erziehungsvorstellungen austauschen. Nur so ist unser Bildungsauftrag durchführbar und erfolgreich.

 

Zum Schluss

Sie vertrauen uns den größten Schatz an, den Sie besitzen:

Ihr Kind!

Für dieses Vertrauen bedanken

wir uns herzlich und freuen uns

auf eine gute, offene und produktive Zusammenarbeit zum Wohle

all Ihrer Kinder.

 

Ihr Team vom Kindergarten Taubenbach

Kindergarten